Hypnose-Coaching

Das Hypnose-Coaching unterscheidet sich vom „klassischen Coaching“ vor allem dadurch, dass bei der Arbeit mit dem Klienten verstärkt die Hypnose zum Einsatz kommen und sich damit eine andere Intensität als vielen klassischen Coaching-Techniken, die oftmals vorwiegend auf rein kognitiver Ebene arbeiten erzielen lässt.

Mit Hilfe der Hypnose lassen sich Potentiale leichter erkennen und definieren, Erkenntnisse und Ziele besser integrieren und Blockaden besser auflösen die der Klient ansonsten bei einem klassischen Coaching möglicherweise nicht erkannt hat.

Mit der Hypnose lassen sich Coaching-Angebote häufig leichter als konkrete Anwendungen bewerben.

Die Hypnose gilt allgemein als effizientester Schlüssel und direktester Weg zum Unterbewusstsein. Die Bedeutung der Macht des Unterbewusstseins ist gerade überall geläufig und häufig zitiert.

Durch die besonderen Eigenschaften der Arbeit in Trance sind mit Hypnose Ziele häufig schneller erreichbar und ist oftmals ein höheres Wirkungspotenzial zugestanden.

Welche Risiken birgt eine Hypnose?

Die Hypnose ist noch immer sehr umstritten. Manche fürchten die Hypnose, weil sie denken, dass sie die Kontrolle über sich verlieren, anderen halten Hypnose für einen Schwindel oder Einbildung.

 

Heutzutage kann man durch wissenschaftliche Experimente davon ausgehen, dass Hypnose bei vielen Personen ein wirksames Verfahren ist.

Die Hypnose funktioniert auch nur bei Personen, die sich darauf einlassen wollen und sie funktioniert nicht bei jedem. Es gibt Personen, die leichter zu hypnotisieren sind, als andere und etwa zehn Prozent gelangen nicht in einen hypnotisierten Zustand (Hypnotisierbarkeit).

 

Die Hypnotiseurin hat in ihrer Rolle eine gewisse Machtposition und es ist daher wichtig, dass sie ethisch handelt und die Gesundheit des Klienten nicht gefährdet.

Was muss ich nach einer Hypnose beachten?

Die Hypnose funktioniert vor allem über den entspannten Zustand. Es ist daher von Vorteil, wenn Sie sich sowohl vor, als auch nach der Hypnose ausreichend Zeit nehmen.

 

Hypnose-Erfahrungen können sich sehr intensiv anfühlen und möglicherweise brauchen Sie nach der Sitzung einige Minuten, um wieder voll zu sich zu kommen.

Nach einer Hypnose sollten Sie sich die Zeit nehmen, um das Erlebte zu verarbeiten.

Nach der Behandlung fühlen sich viele Personen energievoll und motiviert. Genießen Sie diesen Zustand und lassen Sie zweifelnde Gedanken so lange es geht außen vor. Eine Hypnose hat dann die beste Wirkung, wenn Sie sich ganz auf die Hypnose einlassen.

Wann macht man eine Hypnose-Behandlung ?

Die Hypnose wird eigenständig oder in Kombination mit anderen Verfahren, zum Beispiel Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologischen Methoden, angewandt.

  • Verschiedenster Beschwerden:

Behandlung von Ängsten, Depressionen, Zwängen, Essstörungen, Süchte (z. B. Rauchen), chronische Schmerzen, Schlafstörungen ...

Welche Bereiche der Hypnose werden hier am besten behandelt?

  • Rückführung (Regression) 

  • Schmerzbehandlung 

  • Selbsthypnose 

  • Burn-out 

  • Zielerreichung 

  • Sinnfindung ins Leben

  • Negativen Emotionen 

  • Glaubensatz

  • Mobbing

Folgende Einzelthemen von Bedeutung:

Berufsbezogenes Coaching:

  • Mehr Erfolg

  • Berufliche Zufriedenheit

  • Zielfindung

  • Karriereplanung/berufliche Neuorientierung (inklusives Burn-out und Mobbing)

Privates Coaching:

  • Mehr Zufriedenheit im Privatleben allgemein

  • Beziehungsmanagement

  • Partnerfindung

  • Familienplanung

  • Umgang mit Krankheit und Tod in der Familie

  • Sinnfindung ins Leben

  • Lebensziel / Lebensaufgabe

  • Umgang mit Geld / Schulden

  • Ruhestand / Rente

Merke:

  • Im medizinischen Bereich ist die Hypnose ein beliebtes Verfahren zur Schmerzbewältigung und auch zur Unterstützung bei medizinischen Eingriffen.

  • Die Zielsetzung des Hypnose-Coachings nicht die Heilung oder Linderung von Krankheiten oder deren Symptome enthält.

  • Eine Hypnose ist nicht geeignet für Menschen, die gerade eine akute Psychose durchmachen oder unter psychotischen Zuständen (Manie, schizophrener Schub) leiden. Bei traumatisierten Personen ist ebenfalls Vorsicht geboten.

  • Gesundheitsgefährdend kann eine Hypnose auch sein, wenn der Klient an Herz-Kreislaufproblemen oder niedrigem Blutdruck leidet. In der hypnotischen Trance sinkt der Blutdruck ab. Die tiefe Entspannung kann bei Menschen mit Epilepsie einen Anfall begünstigen.

  • Wenn die Person Medikamente einnimmt, sollte vor der Hypnose eine Absprache mit einem Arzt gehalten werden. Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss wird keine Hypnose stattfinden.

  • Selbstverständlich sind auch noch weitere hypnotische Herangehensweisen denkbar (die Hypnose bietet ein sehr großes Spektrum an Techniken und Optionen) diese sind zumeist aber vor allem Abwandlungen der o.g. oder eine Kombination dieser mit anderen Techniken und Methoden dar. 

  • Die Liste der möglichen mit der Hypnose kombinierbaren Therapien und Anwendungen bei Depressionen ist lang teilweise wird die Hypnose begleitend zu einer Pharmakotherapie beim Arzt (Anti-Depressiva) oder einer anderen Psychotherapie (bspw. Verhaltenstherapie) eingesetzt, oft nehmen Klienten noch naturheilkundliche Unterstützung in Anspruch.

  • Hilfreich ist häufig begleitender Sport (Laufen, Schwimmen). Dies alles sollte aber natürlich von erfahrenen und im jeweiligen Gebiet kompetenten Behandlern auf die Bedürfnisse des Klienten abgestimmt werden, damit die Kombination tatsächlich passt.

Was ist Hypnose?

Das griechische Wort ”hypnos” heißt zu Deutsch Schlaf. Trotzdem handelt es sich bei der Hypnose nicht wirklich um Schlaf, ist vielmehr dem Zustand zwischen dem Schlaf- und dem Wachbewusstsein ähnlich.

Eine Hypnose ist eine Technik, mit der Menschen sich selbst oder andere in einen anderen Bewusstseinszustand versetzen, erkennt als hypnotischer Trance. Dieser Zustand geht mit körperlichen und psychischen Veränderungen einher. Unter Hypnose lassen sich verschüttete Erlebnisse aufarbeiten, Angststörungen behandeln, und positive Kräfte aktivieren. Operationen ohne Betäubung wurden bereits durchgeführt.

Die Hypnose ist ein Verfahren, das über das Unterbewusstsein einen Zugang zur inneren Welt schafft, aber ist kein Zauberwerk.

Es handelt sich bei der hypnotischen Trance vor allem um einen gelösten, entspannten und angstfreien Zustand, der neben einer veränderten Selbstwahrnehmung mit mehr Fantasie und Kreativität, sowie mit einem verbesserten Vorstellungsvermögen verbunden ist.

Personen unter Hypnose wach und aufmerksam sind. Die Trance ist vielmehr ein Zustand tiefer Entspannung, in der der Klient seine Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes richtet.

 

Der Zustand, der in der Hypnose normalerweise erreicht wird, ist wann das Gehirn die so genannten Alphawellen aussenden (Frequenz zwischen 8 und 14 Hertz). Im Bereich der Delta- und Thetawellen (unter 8 Hz) befinden wir uns im natürlichen Schlaf. Dieser Bereich kann durch Hypnose nur in seltenen Fällen erreicht werden. Bei Hypnose wird diese Fähigkeit zur „Alltagstrance“ sehr stark und so gezielt gefördert, dass sie zur Lösung körperlicher und/oder seelischer Probleme eingesetzt werden kann.

Während einer Hypnose, die Hypnotiseurin wird diesen Zustand nutzen, und über das Unterbewusstsein aktiviert sie persönliche Stärken und Bewältigungsstrategien des Klienten, die er/sie im Alltag nicht nutzt. Somit kann die Hypnose zur Unterstützung eingesetzt werden, um körperliche oder psychische Probleme zu lösen.

 

Nicht alle Menschen können sich gleichermaßen gut darauf einlassen. So spricht man von hoher, mittlerer oder niedriger hypnotischer Suggestibilität (Hypnotisierbarkeit). Leider wir wissen nicht, wie Ihre Hypnotisierbarkeit ist; deshalb muss man es einfach ausprobieren.

 

Vor einer Hypnose findet ein Kennenlernen und Vorgespräch zwischen Hypnotiseurin und Klient statt. Damit für den Klienten in der Hypnose keine unangenehmen Situationen entstehen, muss die Hypnotiseurin über Ängste, Befürchtungen und körperliche Einschränkungen des Klienten Bescheid wissen.