Meditation /

Entspannung

Meditation

Was ist der Unterschied zwischen Entspannung und Meditation?

 

Kurz erklärt zielen Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung auf das vegetative Nervensystem ab und bringen den Übenden in einen entspannten Zustand, während Meditation zusätzlich noch auf das feinstoffliche Energiesystem einwirkt und Körper, Geist und Seele in Einklang bringt.

 

Ziel der Meditation ist nicht die Entspannung, sondern die Innenschau und dient der Persönlichkeitsentwicklung. Meditation geht viel tiefer als die reine Entspannung. Dabei ist das Erlernen und Ausüben der Meditation ein Prozess.

 

Meditationen können dann konkrete und vielfältige Zielsetzungen: das Selbstbewusstsein zu stärken, sich und anderen zu vergeben oder die Stille zu nutzen, um dein tiefstes du zu erkennen.

 

Wenn der Meditierende bestimmte Meditationen nutzt, kann er/sie an seinen/ihren eigenen Themen und Problemen arbeiten und findet in seinem Inneren seine Lösungen.

 

Anfangs, Leute, die neu darin sind, haben sie noch Angst vor der Stille in der tiefen Entspannung. Doch schon allein die Wandlung von der ständigen Anspannung zu Entspannung, geben sehr viel neue Lebensqualität.

Und oft führt dieses neue entspannte Lebensgefühl dazu, dass bei dem einen oder anderen doch das Bedürfnis erwacht, tiefer zu gehen und das Interesse für Meditationen ist geweckt.

Die meisten Leute verstehen unter „Meditation“ eine Art Kontrolle des Geistes oder tiefes Denken, gewöhnlich durch Konzentration, aber das stimmt überhaupt nicht.

Das echte Meditation überhaupt nichts mit Kontrolle des Geistes oder Denken zu tun hat. Ist aber einem Zustand innerer Stille. Im Zustand echter Stille, wenn wir nichts mehr beobachten, nichts mehr tun oder denken, finden wir zu uns selbst und sind wir wirklich wir selbst.

Wie schafft man es, keine Gedanken zu haben? Wir können den Geist nicht dazu zwingen, nicht zu denken, weil je mehr wir versuchen nichts zu denken, desto mehr denken wir eigentlich. Wenn ich dir sage, dass du nicht an einen rosa Elefanten denken sollen, rate mal, welches Bild dir sofort einfällt.

Der Trick ist, es nicht zu versuchen, sondern lass es. Wenn der Geist er selbst sein kann, dann ist es für ihn wie Nach-Hause-kommen.

  

Bei Menschen, die es am dringendsten benötigen, sind die Wirkungen oft besonders eindrucksvoll. Das posttraumatische Stresssyndrom (PTSD = Post Traumatic Stress Disorder) gilt als schwer und nur langwierig heilbar. Eine kürzlich erschienene Studie hat jedoch eine Reduzierung von PTSD und Depressionen um 50% nach nur 8 Wochen

Meditation ist keine Entspannungstechnik. Natürlich, Meditieren entspannt. Aber das ist eher ein positiver Nebeneffekt.

Meditation ist nicht religiös oder esoterisch. Meditation mag zwar oft von religiösen oder esoterischen Menschen genutzt werden um zu Gott zu kommen oder ein ähnliches Ziel zu erreichen, aber es ist nicht an eine Religion oder spirituelle Glaubensrichtung gebunden.

Religiöse oder spirituelle Ziele können helfen aber auch entgegen wirken, weil zum Beispiel ein bestimmtes Ergebnis angestrebt wird und bieten sie viel Raum für Missverständnisse und Fehlinterpretationen.

 

Meditation kann jeder, an jedem Ort, zu jeder Zeit

Meditation fördert nicht nur Gesundheit und Wohlergehen, sondern auch die Gehirnfunktion:

  •  Mehr emotionaler Stabilität

  •  Stress abbauen

  •  Steigerung und verbesserter deiner Kreativität, Fokus und Intelligenz

  •  Besserem Gedächtnis und Konzentration

  •  Weniger krank

  •  Steigerung deines Einfühlvermögens und Mitgefühl

  •  Erhöhtes Wohlbefinden, eine bessere Stimmung und Beziehungen zu geliebten Menschen werden erfüllender

  •  Besser schlafen

  •  Mehr Selbstvertrauen

  •  Mehr Energie

  •  Glücklicher, ausgeglichener, umgänglicher, zufriedener im Leben, optimistischer

  •  Selbstbewusster

  •  Dankbarer

  •  Eine tiefere Verbindung mit dir selbst, mit deinem tiefsten, weiser und höheren Selbst

  •  Es schüttet massiv Glückshormone aus und senkt gleichzeitig massiv Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin.

  • Deine ganze Stimmung/Lebenseinstellung wird sich ändern, wird entspannter sein. Wirklich stressresistenter und reifer.

  • Es erhöht die Masse der weißen Substanz. Dein Gehirn wächst

  • Der Blutdruck sinkt

  • Der Cholesterinspiegel sinkt

  • Gesteigerte Achtsamkeit – auch beim Essen – erleichtert Figur Kontrolle, Gewichtsverlust

Einer Studie hat gezeigt, dass Achtsamkeitsmeditation zu einer Verringerung der negativen Launen führen kann und dir hilft, dich wohler zu fühlen und mit mehr Empathie zu kommunizieren. Alles führt zu einer Verbesserung deiner Beziehungen und erleichtert es dir selbst auch, mit deinen eigenen Gefühlen umzugehen.

Was sich gleichzeitig verbessern wird: 

 

  • Geistige Abwesenheit und Tagträumen

  • Sozialangst (Angst vor Menschen oder Menschenansammlungen)

  • Depressionen

Entspannungsverfahren

Entspannung: Wesentlich für die Gesundheit

 

Unser Alltag ist geprägt von Stress und Hektik. Jede freie Minute ist durchgeplant und Entspannung passt nicht in unsere effiziente Tagesplanung.

Den ganzen Tag sind wir mehr oder weniger aktiv, aber ist es wichtig, dass auf aktive Phasen Entspannung und Erholung folgen. Wer entspannt ist, kann sich und andere besser einschätzen und in Ruhe wichtige Entscheidungen fällen.

Ruhe und Entspannung sind extrem wichtig für das körperliche und geistige Wohlbefinden. Wenn wir gestresst sind, produziert der Körper Stresshormone wie Adrenalin, Dopamin und Cortisol. Diese setzen Energiereserven frei und verlangsamt unser Immunsystem. 

Baut unser Körper diese Hormone nicht ab, kann das schwerwiegende Folgen wie Angst-/Panikzustände, Verdauungsprobleme, Stoffwechselstörungen, Stresserkrankungen, Erschöpfung (Burnout)… Aber auch körperliche Erkrankungen wie chronische Kopf- oder Bauchschmerzen, Fibromyalgie, Rheuma, Migräne, Schlafstörungen, Reizdarm, Herzklopfen/Herzrasen, hoher Blutdruck, Muskelverspannungen…

 

Im entspannten Zustand wird die Atmung ruhig und regelmäßig und die Muskeln entspannen sich. Die Muskeln sind Teil des vegetativen Nervensystems, und wenn die Muskeln entspannt sind, wirkt sich das auf unser gesamtes Wohlgefühl aus.

Entspannungsverfahren gegen Stress

 

Nur wenige Minuten Entspannung am Tag können bereits helfen, entspannter und gesünder durchs Leben zu gehen.

Es gibt viele Entspannungstechniken, die in den meisten Fällen sie leicht sind zu erlernen und nehmen nur wenig Zeit in Anspruch.

Progressive Muskelentspannung

Auch als Tiefen Muskelentspannung erkannt,  ist eine der bekanntesten Entspannungstechniken, von dem amerikanischen Mediziner Edmund Jacobson entwickelt und basiert auf der abwechselnden An- und Entspannung einzelner Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst.

Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung.

Du brauchst keinerlei Hilfsmittel und kannst die Technik sowohl im Sitzen als auch im Liegen ausführen. Bei Schlafstörungen kannst du dir abends im Bett ein paar Minuten Zeit nehmen, um die Progressive Muskelentspannung durchzuführen.

Autogenes Training

Es ist ebenso bekannt, unterscheidet sich aber erheblich von der Technik von Jacobson. Es ist ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren, die vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt wurde, und die aus Beobachtungen entstand. Schultz nannte sein Verfahren „Konzentrative Selbstentspannung“.

 

Diese Entspannungstechnik geht aus der Selbsthypnose hervor und arbeitet mit sogenannten autosuggestiven Formeln, selbst in den „umgeschalteten“ Zustand. Unter Umschaltung versteht Schultz den Wechsel vom normalen Wachzustand in einen veränderten, hypnotischen Bewusstseinszustand.

Du kannst deinen Körper so in einen Ruhezustand versetzen, mit Hilfe deiner Vorstellung.

 

Das Autogene Training braucht ein wenig Übung und regelmäßiges Training, bis du die Technik komplett beherrscht. Es kann bei Schlafstörungen, Depressionen und Angsterkrankungen helfen, und die Konzentrationsfähigkeit steigern.

Meditation

Alles ist vorher erklärt. Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation. Du kannst sie im Gehen, Sitzen, Liegen, Tanzen und Stehen durchführen. Oft spielt Musik eine tragende Rolle. Für Anfänger eignen sich Meditationen bis zehn Minuten.

Atemübungen

Atemübungen eignen sich ebenfalls hervorragend zur Entspannung. Wenn du dich in einer stressigen Situation befindest, wird die Atmung flach. Wenn du lernst deine Atmung zu beeinflussen, kannst du auch dein Stresslevel beeinflussen. Atmest du ruhig und tief, entspannst du dich, also sind sie besonders zur Entspannung in akuten Stresssituationen.

Sie können deinen Blutdruck senken, Anspannungen lösen und deine Konzentrationsfähigkeit steigern und den Stress zu reduzieren. Die richtige Atmung macht dich munter und vorbeugt Müdigkeit.

Auslöser dafür ist die bewusste Konzentration auf die Atmung und die bewusste Steuerung der Atemzüge, welche normalerweise ohne unser Bemerken stattfinden.

Atemübungen helfen können bei einer akuten Panikattacke, wann die Atmung häufig verkürzt und insuffizient ist.

Da beim Asthma durch häufiges Husten die Atemmuskulatur stark beansprucht wird, ist es wichtig diese durch Atemübungen zu dehnen.

Es gibt aber auch viele Erkrankungen der Atemwege mit Atmungsstörungen, bei denen Atemübungen eine zunehmende Verbesserung erzielen können.

Dabei kann ein regelmäßiges Training der Gesundheitszustand der betroffenen Person verbessert und ein Gewinn an Lebensqualität und Erholung bei zuvor oft bestehender Atemnot erzielt.

Bewegung

Bewegung ist wohl eine der effektivsten Techniken, um Stress abzubauen und zu entspannen.

  • Ausdauertraining: Vor allem Menschen, die im Berufsleben viel vor dem Schreibtisch sitzen, profitieren von diesem Training.

  • Yoga: Es kombiniert Meditation und Atemübungen mit fließenden Bewegungsabläufen.

  • Pilates: Pilates fokussiert sich genau wie Yoga auf den gesamten Körper.

  • Tai-Chi: Diese Kampfkunst entstammt einer alten, chinesischen Lehre. Der Körper bleibt dabei die ganze Zeit in Bewegung, baut Spannung auf und löst diese wieder. So können Blockaden gelöst werden.

  • Qigong: Auch diese chinesische Lehre eignet sich zur Entspannung. Dabei steht die Stärkung der Lebensenergie im Zentrum. Mit speziellen Bewegungsabläufen, Atem- und Konzentrationsübungen soll die Lebensenergie gekräftigt werden.

Entspannungsmusik

Du sitzt oder legst Dich in einer entspannten Pose auf den Boden oder wo du willst und lauschst der Musik, bis Deine Gedanken komplett zur Ruhe kommen und du deine Aufmerksamkeit allein der Musik widmen kannst.

Massage

Dein Wohlbefinden kann sich mit Hilfe einer Massage stark steigern. Blockaden können gelöst und deine Muskulatur gelockert werden.

Lächeln & Lachen

Sehr einfache und doch effektive Technik zur Entspannung. Sie setzen Endorphine und natürliche Schmerzmittel frei. Stresshormone werden gesenkt.

 

Freunde treffen:
Mit Freunden zu plaudern, über etwas völlig anderes zu sprechen, verschiedene Aktivitäten zu machen und die Wärme einer Freundschaft zu spüren, lässt uns jeglichen Stress vergessen.

 

 

 

Was können wir Sie anbieten?

Lerne und/oder erlebe Meditations-, Entspannungs- und Atemübungen.