Schmerz Behandlung

Der sensomotorische Kortex ist der Zugang körperlicher Empfindungen zum Gehirn. Er gibt ein Signal an das limbische System / die Amygdala, um die Schmerzreaktion auszulösen und ggf. Stresshormone auszuschütten.

Wann kein entsprechendes Schmerzsignal mehr weiterleitet, dürfte auch kein Schmerz mehr entstehen. Die Schmerz-Behandlung versucht, den sensomotorischen Kortex zu „manipulieren“, in dem sie eine Art „Ruhegehirnwelle“ provoziert, die den sensomotorischen Kortex in seiner Aktivität einschränkt und damit dafür sorgt, dass eingehende Schmerzsignale „ungehört verpuffen“.

Hier ist ein großer Bereich mit teilweise sehr unterschiedlichen Aufgabenstellungen.

Die klinische Hypnose zählt auch zu den ältesten und effektivsten Methoden psychologischer Schmerzkontrolle. Sie verändert die Wirklichkeitswahrnehmung eines Menschen und ist daher sehr geeignet, um einen Teil, nämlich die Schmerzwahrnehmung, zu verändern. Schmerz entsteht durch bestimmte Verschaltungsmuster im Gehirn. Dieses Verschaltungsmuster muss aufgebrochen und ein neues Muster eingeübt werden.

Bei chronischen Schmerzen ist einer Langzeitwirkung, als „in der Trance kann man die Patienten relativ leicht schmerzfrei bekommen, doch müssen sie lernen, diese schmerzfreien Erfahrungen in den Alltag zu integrieren“.

Da unterscheidet sich der Verhaltenstherapiepatient letztlich nicht von der Hypnose Klient, beide müssen ihre Hausaufgaben machen. Der Patient am besten jeden Tag für sich in Trance gehen muss, die gleichen Prozesse üben wie in der Therapie.